Angesichts der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt zieht es auch weniger Migranten in die Selbstständigkeit. «Durch den leergefegten Arbeitsmarkt haben sich auch die Erwerbsalternativen von Migranten deutlich verbessert», heißt es in einer Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW. Insgesamt war die Zahl der Existenzgründer im vergangenen Jahr um 91 000 auf das Rekordtief von 672 000 gesunken. Davon wagten den Angaben zufolge 115 000 Menschen mit ausländischen Wurzeln den Schritt in die Selbstständigkeit – ebenfalls ein Tiefstand.

In der Vergangenheit waren Migranten den Angaben zufolge überdurchschnittlich gründungsaktiv. Inzwischen nähere sich die Quote der allgemeinen Entwicklung an. Für die Gründungstätigkeit sei das eine Belastung, erklärte die KfW. Denn Migranten investierten mehr Wochenstunden in ihre Projekte, gründeten häufiger im Team und schafften mehr Arbeitsplätze.

veröffentlicht von Redaktion

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