Angesichts von Fachkräftemangel und schwierigen Finanzierungsbedingungen blicken deutsche Start-ups skeptischer auf das laufende Jahr. Der Optimismus in der Branche hat sich eingetrübt, wie eine Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC unter 1000 Managern von Wachstumsfirmen zeigt. So rechnen zwar zwei Drittel mit mehr Umsatz in diesem Jahr und erwarten im Schnitt ein Plus von 8 Prozent. Im Vorjahr hatten aber 70 Prozent positive Erlöserwartungen, und der erhoffte Zuwachs lag mit 12 Prozent weit höher.

Vor allem bei der Suche nach Fachkräften haben Start-ups Probleme. 62 Prozent finden die Rekrutierung schwer oder sehr schwer, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gesucht werden insbesondere Programmierer, IT-Sicherheitsexperten und Entwickler.

In der Folge bauen die Start-ups ihre Belegschaft langsamer aus: 61 Prozent der Befragten wollen mehr Mitarbeiter einstellen und im Schnitt die Belegschaft um 8 Prozent aufstocken. Bei der Umfrage im Vorjahr lagen die Werte höher bei 67 und 16 Prozent. Zudem tut sich fast jede zweite Wachstumsfirma schwer, Kreditgeber – zumeist Banken – von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

veröffentlicht von Redaktion

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