FDP-Chef Christian Lindner hat SPD, Grüne und Linke aufgefordert, nach den Anti-G20-Krawallen von Autonomen «einen klaren Trennungsstrich zu dieser Form des gewaltbereiten Linksextremismus zu ziehen». Bei der Präsentation der FDP-Wahlkampagne sagte Lindner am Montag in Berlin: «Ich halte es nicht für akzeptabel, dass in unserem Land rechtsfreie Räume toleriert werden, wie die Rote Flora oder die Rigaer Straße. Das sind Biotope, über die Gewaltexzesse vorbereitet werden.»

Rot-Grün in Hamburg und Rot-Rot-Grün in Berlin seien aufgefordert, solche Tendenzen nicht zu vernachlässigen oder zu verharmlosen. «Die Politik der falschen Toleranz gegenüber dem Linksextremismus muss beendet werden. Das ist jetzt die Nagelprobe für SPD, Grüne und Linkspartei», betonte der Vorsitzende der seit 2013 nicht mehr im Bundestag vertretenen Liberalen.

In einem Gastbeitrag für die «Bild»-Zeitung (Montag) schrieb Lindner mit Blick auf die tagelangen Ausschreitungen rund um das linke Kulturzentrum Rote Flora beim G20-Gipfel in Hamburg: «Unter Salonkommunisten gibt es Verständnis für die angeblichen Motive, die Welt besser zu machen. Mit Vulgärkritik am Kapitalismus bereitet man Linksextremen den Boden.» Er erwarte von friedlich demonstrierenden Gipfelgegnern «eine klare Distanzierung vom «Schwarzen Block». Die Polizei verdient Respekt, wenn sie ihre Knochen für uns hinhält, statt von Grünen und Linken kritisiert zu werden.»

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veröffentlicht von Redaktion

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