Unionsfraktionschef Volker Kauder hat eine bessere Absetzbarkeit von Firmenausgaben für Forschung und Entwicklung angeregt. «Denkbar ist, junge Unternehmen über Steuergutschriften zu begünstigen», schrieb Kauder in einem Gastbeitrag für die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Freitag). Das würde nach seiner Darstellung bedeuten, dass sie selbst in Verlustjahren eine gewisse steuerliche Erstattung ihrer Forschungsaufwendungen bekämen.

Zum Abbau von Bürokratie will Kauder bestehende Gesetze wieder streichen. «Wir müssen die Zahl der Gesetze um zehn Prozent reduzieren», schrieb er. Der Gesetzgeber – auch auf der EU-Ebene in
Brüssel und Straßburg – müsse sich fragen, ob Regelungen wirklich notwendig seien. In der großen Koalition seien zwar erste Schritte gegen immer mehr Bürokratie unternommen worden. «Das reicht aber nicht.»

Die wirtschaftlichen Aussichten seien auch weiter gut. «Aber es ist kein Naturgesetz, dass das immer so bleibt. Der Dieselskandal zeigt, wie schnell eine Branche in Schwierigkeiten kommen kann», mahnte der Unionsfraktionschef. Grundsätzlich sei in der kommenden Legislaturperiode eine neue Konzentration auf die Wirtschaftspolitik nötig, sagte Kauder.

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veröffentlicht von Redaktion

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