Seit 1967 über 230 Mio. Euro am Standort investiert – Eine Million Stapler seit Produktionsstart gefertigt – Weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten geplant

Hamburg/Norderstedt: Jungheinrich feierte am heutigen Freitag das 50. Jubiläum seines Werkes im schleswig-holsteinischen Norderstedt. Seit 1967 produziert der Hamburger Intralogistikexperte im Stadtteil Friedrichsgabe Flurförderzeuge und Lagertechnik für den Weltmarkt. Mehr als 230 Mio. Euro hat der Konzern seitdem in das Werk direkt neben der AKN-Strecke Richtung Kaltenkirchen investiert. Auf 214.000 m2 montiert Jungheinrich hier Elektro-Hochhubwagen, Schubmaststapler und Niederhub-Kommissionierer. Allein 2016 liefen in Norderstedt 47.380 Jungheinrich-Fahrzeuge vom Band. Gemeinsam mit den Gesellschafterfamilien, Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeitern wurde der 50. Geburtstag des Jungheinrichwerks im Rahmen eines großen Familienfestes gefeiert. Den Höhepunkt bildete die Enthüllung des 1 Millionsten Staplers durch die beiden Töchter des Firmengründers Dr. Friedrich Jungheinrich. „Mit 50 Jahren ist das Jungheinrich Werk Norderstedt älter als die Stadt Norderstedt selbst, die erst drei Jahre später gegründet wurde. Von Anfang an hat Jungheinrich hier auf strammes Wachstum gesetzt. Die Marke von eine Million produzierten Fahrzeugen ist Beleg für den Erfolg und die Bedeutung unseres ältesten Werkes außerhalb Hamburgs. Ohne den großartigen Einsatz aller am Standort in den vergangenen fünf Jahrzehnten wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, betont Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG.

Mit seinen rund 1.300 Beschäftigten ist die Jungheinrich Norderstedt AG & Co.KG heute einer der größten Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Rund 600 junge Menschen wurden seit 1967 in verschiedenen Lehrberufen bei Jungheinrich in Norderstedt ausgebildet. Mehr als die Hälfte davon ist bis heute bei Jungheinrich beschäftigt. „Die Qualifikation unserer Mitarbeiter sichert die Qualität unserer Produkte. Seit 50 Jahren setzt Jungheinrich in Norderstedt auf eine fundierte Ausbildung als Grundlage für den beruflichen und persönlichen Erfolg der hier arbeitenden Menschen“, fast Nils Sander, Geschäftsleiter der Jungheinrich Norderstedt AG & Co.KG, zusammen.

Neben den Produktionslinien beheimatet das Werksgelände in Norderstedt heute auch das Jungheinrich Training Center. Auf fast 8.000 m2 Fläche wurden modern ausgestattete Schulungsräume und viel Platz für das Arbeiten und Lernen an Fahrzeugen und Regalen aller Jungheinrich-Linien geschaffen. Bis zu 5.000 Teilnehmer können sich hier jährlich qualifizieren. Auch das Jungheinrich Forschungs- und Entwicklungszentrum für Elektromobilität und moderne Lithium-Ionen-Batterien ist in Norderstedt beheimatet. Über 200 Mitarbeiter arbeiten in der Sparte „Engery and Drive Systems“ an den sparsamen und umweltschonenden Elektroantrieben der Zukunft. Jungheinrich ist derzeit der einzige Hersteller von Flurförderzeugen, der eigene Lithium-Ionen-Batterien produziert. Die Fertigung der Batterien erfolgt im Werk Norderstedt. Aufgrund der weltweit wachsenden Nachfrage plant der Konzern, die Fertigungskapazitäten stark auszubauen.

Zeitleiste:

1965 Kauf des Grundstücks in Friedrichsgabe (Norderstedt)

1967 Baustart

1973 Ausbau Nordtrakt

1984 Einführung der modularen Produktion nach dem „Modulare System-Entwicklung“-Konzept (MSE)

1985 100.000stes Fahrzeug läuft vom Band

1986 Fertigstellung Bauabschnitt „Südtrakt“

1987 Verdoppelung der Produktions- und Lagerfläche auf 55.000 m2

1994 Inbetriebnahme neue Versandhalle – auf 1.800 m2 Nutzfläche ist für 300 Flurförderzeuge Platz

1995 Kantinen-Konzept „Gesund & Fit“

1998 Umweltzertifizierung der Entwicklung und Produktion

2002 Modernisierung Ersatzteillager

2003 500.000 produzierte Stapler

2006 Erweiterung Test- und Entwicklungszentrum

2008 „Brückenschlag“ zwischen neuer Elektronikfertigung und Werk

2010 Neue Pulverlackieranlage

2011 Ausbildungswerkstatt

2015 Eröffnung Training Center

2017 50-jähriges Werksjubiläum – 1 Millionster Stapler

 

Pressemitteilung, inhaltlich verantwortlich: Jungheinrich

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veröffentlicht von Redaktion

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