Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat HOCHTIEF und BAM Deutschland den Auftrag erteilt, ein denkmalgeschütztes Gebäudeensemble in Berlin-Mitte zu sanieren: In einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) werden beide Unternehmen nach der Fertigstellung 25 Jahre lang auch für die Instandhaltung und den Betrieb sorgen. Zukünftiger Nutzer eines Gebäudes wird das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sein. Der Anteil der Joint Venture-Partner liegt bei jeweils 50 Prozent. Die Sanierungsarbeiten starten noch in diesem Jahr. Der neue Dienstsitz des BMG soll Ende 2020 betriebsbereit sein.

Marcelino Fernández Verdes, Vorstandsvorsitzender von HOCHTIEF: “Mit unseren ÖPP-Projekten verbessern wir die öffentliche Infrastruktur und senken die Lebenszykluskosten.“

Dr. Markus Koch, Vorstandsvorsitzender der BAM Deutschland: „Es freut uns sehr, nach dem erfolgreichen Bau und dem Betrieb des ÖPP-Projektes „Neubau Bundesministerium für Bildung und Forschung“ am Kapelle-Ufer in Berlin nun auch ein Gebäudeensemble im Bestand im Auftrag der BImA zu realisieren und so unsere langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit fortsetzen zu dürfen.“

Das „ÖPP-Projekt Mauerstraße in Berlin-Mitte“ umfasst zwei historische, derzeit leerstehende Gebäude an einem exponierten Standort. Als Berliner Dienstsitz des BMG wird das so genannte „Haus 1“ in der Mauerstraße 29 mit einer Bruttogrundfläche von gut 38.000 Quadratmetern umgebaut und saniert. Das Bundesministerium für Gesundheit plant, dort seine bisher auf unterschiedliche Gebäude in Berlin verteilten Arbeitsplätze zusammenzuführen.

Das „Haus 2“ in der Mauerstraße 27 mit rund 30.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche wird für weitere ministeriale Nutzer mitsaniert. Beide Häuser waren bis 1945 Stammsitz der Deutschen Bank. In der Nachkriegszeit wurden sie aufgrund von Kriegszerstörungen architektonisch überformt und bis 1989 durch das Ministerium des Innern der ehemaligen DDR genutzt. Seit 1990 haben der Deutsche Bundestag und verschiedene Bundesverwaltungen die Gebäude genutzt.

HOCHTIEF und BAM Deutschland übernehmen zusammen die Planung und den Umbau der Gebäude nach den Plänen des renommierten Architekturbüros KSP Juergen Engel Architekten (Braunschweig) sowie der technischen Gebäudeplanung von Arup Deutschland (Berlin). Dabei stehen die Unternehmen in engem Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde. Die beiden zukünftigen Ministeriumsstandorte unterliegen zudem hohen Anforderungen an die bauliche und betriebliche Sicherheit.

Neben den Büroflächen entstehen in Haus 1 ein neuer Eingangsbereich, ein Besucherzentrum, ein Presse- und Konferenzbereich sowie eine Cafeteria. Haus 2 wird unter anderem in der ehemaligen großen Schalterhalle ein Konferenzzentrum beherbergen. Im Anschluss an die bauliche Fertigstellung werden die Partner im Auftrag der BImA für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement zuständig sein. Bau und Betrieb des repräsentativen, nach BNB zertifizierten, Gebäudeensembles erfolgen nach nachhaltigen Konzepten und Techniken.

HOCHTIEF und BAM Deutschland werden moderne, den hohen Nutzeranforderungen entsprechende Immobilien gestalten, die hinsichtlich der architektonischen Qualität, Funktionalität, Energieeffizienz und Denkmalpflege höchsten Standards entsprechen.

 

Pressemitteilung, inhaltlich verantwortlich: Hochtief AG

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veröffentlicht von Redaktion

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