Wann ist ein Produkt sicher? Prüfsiegel und Kennzeichen sollen Verbrauchern darüber Aufschluss geben. Das wohl bekannteste Prüfzeichen in Deutschland ist das GS-Siegel («Geprüfte Sicherheit»). Seit 40 Jahren wird es unter anderem vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) verliehen. Vom Fingerhut über das Kinderspielzeug bis zum Wasserkocher werden dabei alle erdenklichen Produkte auf ihre Sicherheit überprüft.

Neben dem TÜV können auch andere Stellen wie etwa die DEKRA oder die britische Intertek ein GS-Zeichen vergeben. Die Überprüfungsstellen müssen allerdings von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik benannt werden. Das GS-Siegel ist nicht verpflichtend, sondern wird von den Herstellern bei den Prüfstellen beantragt. Die Kennzeichnung ist maximal fünf Jahre gültig. In dieser Zeit behält sich die Prüfstelle vor, unangekündigte Werksbesuche durchzuführen oder bei Probekäufen mögliche Veränderungen des Produkts zu reklamieren.

Anders als das GS-Siegel ist das CE-Kennzeichen zwar für bestimmte Produkte rechtlich verpflichtend, allerdings wird es nicht von einer unabhängigen Prüfstelle vergeben. Beim CE-Zeichen handelt es sich lediglich um eine Selbstauskunft der Hersteller beziehungsweise des sogenannten Inverkehrbringers. Dieser erklärt mit der Kennzeichnung, dass bei der Herstellung alle geltenden EU-Richtlinien eingehalten wurden.

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veröffentlicht von Redaktion

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