Die deutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung von Ökonomen unter Volldampf und dürfte auch im dritten Quartal ihr hohes Tempo gehalten haben. Eine erste Schätzung zum Wirtschaftswachstum im Zeitraum Juli bis September veröffentlicht das Statistische Bundesamt am Dienstag (8.00 Uhr). Banken-Volkswirte rechnen im Schnitt mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Die Konjunktur befinde sich weiter in einem kräftigen Aufschwung und «könnte im dritten Vierteljahr 2017 das hohe Expansionstempo des ersten Halbjahres gehalten haben», hatte die Bundesbank jüngst vorausgesagt. Wachstumstreiber dürfte die Industrie sein, die von der starken Nachfrage nach «Made in Germany» aus dem Ausland profitiere.

Deutschlands Unternehmen sind laut Ifo Institut so zuversichtlich wie nie zuvor. «Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat ein neues Allzeithoch erreicht», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest jüngst. «Die deutsche Wirtschaft steht unter Volldampf.»

Angeschoben wird die Konjunktur nach Einschätzung von Ökonomen auch vom privaten und staatlichen Konsum. Die Verbraucher sind angesichts der historisch günstigen Lage auf dem Arbeitsmarkt und der Zinsflaute in Kauflaune. Zuletzt hatte allerdings nach Angaben der GfK-Konsumforscher der Anstieg der Inflation die Laune etwas gedämpft.

Im zweiten Quartal hatte die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent zugelegt. Angetrieben wurde das Wachstum von der Konsumlust der Verbraucher, staatlichen Ausgaben und steigenden Unternehmensinvestitionen.

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veröffentlicht von Redaktion

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