Die Nordkorea-Krise und teils negativ aufgenommene Unternehmensbilanzen haben den Dax am Donnerstag weiter belastet. Der Leitindex rutschte bereits am Vormittag unter 12 100 Punkte und blieb auch am Nachmittag nach US-Konjunkturdaten mit 12 051,69 Punkten und einem Minus von 0,84 Prozent unter dieser Marke.

Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,74 Prozent auf 24 698,64 Punkte. Im Minus stand auch der Technologiewerte-Index TecDax, und zwar mit 0,35 Prozent bei 2250,20 Zählern. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,69 Prozent runter.

Die Berichtssaison lief hierzulande nochmal auf Hochtouren – mit Zahlen der Dax-Konzerne Henkel und Thyssenkrupp sowie zahlreichen Quartalsberichten von Vertretern aus MDax und TecDax.

Für die Aktien des Konsumgüterherstellers Henkel ging es als Dax-Schlusslicht um rund viereinhalb Prozent bergab. Ein Analyst bemängelte das schwache Umsatzwachstum aus eigener Kraft. Die Titel des Stahl- und Industriekonzerns Thyssenkrupp rückten hingegen an der Index-Spitze um mehr als 2 Prozent vor. Das Zahlenwerk sei besser als erwartet, sagte ein Händler. Der Markt warte nun aber auf eine Lösung für das europäische Stahlgeschäft.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei 0,20 Prozent. Der Rentenindex Rex rückte um 0,01 Prozent auf 141,30 Punkte vor. Der Bund Future legte um 0,13 Prozent auf 163,95 Punkte. Der Euro geriet unter Druck und kostete zuletzt 1,1731 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1731 (Dienstag: 1,1814) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8524 (0,8465) Euro.

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veröffentlicht von Redaktion

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