Stundenlanges Sitzen im Büro wirkt sich oft negativ auf den gesamten Körper aus und führt zu schmerzhaften Verspannungen. Viele Mitarbeiter sind als Ausgleich im Fitness-Studio aktiv, aber regelmäßig fallen im Büro Überstunden an und der Besuch im Sport-Studio fällt einfach aus. Auf lange Sicht wirkt sich das ungünstig auf das Wohlbefinden aus, mit den Büro-Workouts steigt die Fitness und sogar die Arbeitsmotivation. Täglich sitzen Büromitarbeiter bis zu zehn Stunden am Schreibtisch oder in der Mittagspause auch noch in der Kantine. Das erste Workout kann in die Mittagspause integriert werden, indem lediglich ein leckerer Snack gegessen wird, der beim Spazieren gehen verzehrt werden kann. Wer mittags sehr viel isst, hat nachmittags manchmal Probleme mit der Konzentration. Nach dem Mittagsspaziergang fällt das Sitzen am Schreibtisch gleich viel leichter und die Freude an der Arbeit erhöht sich. Moderne Büros haben nicht nur Bürotische für sitzende Tätigkeiten, sondern auch Stehpults für alle anderen Aufgaben. Das Wechseln zwischen dem Sitzen am Bürotische und dem Gehen zum Stehpult ist eine weiteres Workout, dass die Muskulatur in Bewegung hält. Das gelegentliche Muskel-Training im Büro und die anderen Rahmenbedingungen, wie das regelmäßige Lüften der Büroräume, eine angemessene Beleuchtung sowie ergonomische Büromöbel führen zu optimalen Arbeitsbedingungen im Büro.

Beim Leistungstief bringt das Büro-Workout neue Energie

Wer bis zu zehn Stunden am Tag Leistungsziele erfüllen muss, hat im Laufe des Tages ab und zu ein Leistungstief. Das lange Sitzen wirkt sich nicht gut auf die Beine aus, deshalb ist die Beinfreiheit am Arbeitsplatz wichtig, damit die Position der Beine immer wieder geändert werden kann. Rückenschmerzen entstehen oft durch eine falsch eingestellte Rückenlehne. Das regelmäßige Vor- und Rückwärtskreisen der Schultern nimmt wenig Zeit in Anspruch, beugt aber schmerzhaften Schulterschmerzen meistens langfristig vor, wenn es täglich durchgeführt wird. Verspannte Schultern sind auch häufig der Grund für eine Krankschreibung, vorbeugende Maßnahmen sind eine lohnenswerte Investition, um Fehlzeiten zu reduzieren. Kopfschmerzen treten am Arbeitsplatz leider auch häufig auf, das liegt zum Beispiel an der Monitor-Arbeit. Der Bildschirm ist hell erleuchtet und das Licht kann bei empfindlichen Mitarbeitern Augen- oder Kopfschmerzen erzeugen. Eine kurze Massage der Schläfen lindert oft die Beschwerden und das Auflegen der Hände auf die Augen ist wichtig, um den Augen einen Moment Erholung zu gönnen. Am besten lässt sich jeder Betroffene bei dem zuständigen Hausarzt individuelle Tipps geben, mit welchen Büro-Workouts sich die eigene Gesundheit stärken lässt. Die persönliche Büro-Workout kostet nur wenige Minuten Zeit am Tag, hat aber eine hohe Wirkung, wenn es richtig angewendet und dauerhaft in die Arbeitsabläufe integriert wird.

 

 

veröffentlicht von Monika

One Comment

  1. Guten Tag Monika,
    Seit ich im Büro arbeite verstehe ich endlich mal was meine Eltern immer meinten, dass der Bürojob zwar anders aber trotzdem genauso belastend ist, wie ein körperlicher Beruf.
    Zum Glück haben wir bei uns die Möglichkeit zum Betriebssport zu gehen und auch mal nach 2 oder 3 Stunden arbeiten 15 Minuten Bewegung ins Spiel zu bringen.
    Dadurch haben wenigstens meine plötzlichen Beinschmerzen aufgehört.
    (Ich arbeite auf Grund eines Unfalls im Büro, war vorher in einem eher aktiven Beruf angesiedelt.)

    Grüße
    Marian

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