Keine negativen Auswirkungen auf Konzernergebnis und Liquidität durch positiven Effekt aus Rechtsfall in Katar; Ausblick 2017 für Auftragseingang und Leistung bestätigt.

Wie der Vorstand heute festgestellt hat, entstehen aus Projektvorsorgen für einzelne Altprojekte im Segment Engineering & Technologies in den USA Ergebnisbelastungen in Höhe von insgesamt rund -55 Mio. EUR. Der Vorstand geht davon aus, dass für Risiken aus Altprojekten damit ausreichend bilanzielle Vorsorge getroffen ist.

Diese Ergebnisbelastungen wirken sich auf das bereinigte EBITA aus und führen im ersten Halbjahr 2017 zu einem deutlich negativen Wert.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet Bilfinger anstelle des bisher prognostizierten Margenanstiegs um rund 100 Basispunkte nun ein ausgeglichenes bereinigtes EBITA. Im Segment Engineering & Technologies wird sich aufgrund der oben genannten Projektvorsorgen das bereinigte EBITA auf Vorjahresniveau bewegen.

In der Summe ergeben sich keine negativen Auswirkungen auf Konzernergebnis und Liquidität, da aus dem Altprojekt Doha Expressway, Katar, ein Bilfinger zustehender Betrag von rund 60 Mio. EUR auf ein Joint Venture Konto eingezahlt wurde. Dies wirkt sich in voller Höhe positiv auf das Ergebnis aus nicht fortzuführenden Aktivitäten aus.

Der Ausblick 2017 für Konzernleistung und -auftragseingang wird bestätigt. Die Mittelfristziele bleiben unverändert. Das angekündigte Aktienrückkaufprogramm soll im Herbst dieses Jahres wie geplant beginnen.

Wenn Ihnen der Beitrag gefällt: Teilen gefällt uns!

veröffentlicht von Redaktion

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.