Der verlustreiche US-Mobilfunker Sprint lotet einem Zeitungsbericht nach weitere Möglichkeiten für Kooperationen aus. Der japanische Milliardär Masayoshi Son, der mit seinem Tech-Konzern Softbank hinter Sprint steht, habe sich diese Woche mit Staranleger Warren Buffett und Kabelmogul John Malone getroffen, schrieb das «Wall Street Journal» am Freitag unter Berufung auf Insider.

Dabei seien Möglichkeiten für eine Investition in Sprint erörtert worden. Die separat geführten Gespräche seien jedoch in einem frühen Stadium. Wie eine Transaktion konkret aussehen könnte, sei unklar.

Son, der mit Softbank über 80 Prozent an Sprint hält, forciert offenbar die Bemühungen um eine einen Anteilsverkauf. Über eine mögliche Beteiligung des US-Kabelriesen Charter Communications, wo Malone der größte Investor ist, war bereits im Juni berichtet worden. Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway könnte sich dabei mit mehr als zehn Milliarden Dollar beteiligen, hieß es nun.

Beim Poker um Sprint mischt auch die Deutsche Telekom mit. Sprint hatte bereits versucht, den Bonnern ihre US-Tochter T-Mobile abzukaufen, was jedoch an den US-Kartellwächtern scheiterte. Bei der neuen Regierung unter Donald Trump könnten die Chancen jedoch besser stehen. Zuletzt hieß es aber, die Telekom habe umgeschwenkt und wolle jetzt bei einer Fusion die unternehmerische Führung behalten.

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veröffentlicht von Redaktion

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